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Ехидство

  1. Читай
  2. Креативы
И снова ночь, расхристанною шлюхой,
Ночник в полнити, тени ана стене.
Отсчет часов, таинственно и глухо,
И сбитый ворох потных простыней.

По шее пальцы легким перебором,
Под пальцем жилка, индикатор чувств.
А поры дышат сладостным амуром,
И в нетерпеньи вздрагивает бюст.

А пальцы ниже, вот оно, я знаю,
И словно штык пронзающий сосок.
Терпеть нет сил, к нему я припадаю,
Как к роднику, о дай воды глоток.

Ладонь же жадной, похотливой сукой,
Все вниз где тень, где влажное тепло.
А Низ давно наполнен сладкой мукой.
Желанье стой, но нет, не подвело.

Язык и губы вкрадчивой змеею,
По животу, к волнующей стерне.
Спокойно брат, а сам едва не вою,
Да и вулкан давно горит в огне.

И вот тот миг, он старт и он же финиш,
Я весь внизу, уж этоль не мечта.
Час икс настал, назад его не сдвинешь,
Уже уста впиваются в уста.

Ее рука,зажав меня до боли,
Открыла пик движением простым.
Увы мне, ах. Не доиграл я роли,
Извергнув вихрь потоком теплоты.

Мой всхлип тонул, в ее ехидном смехе,
Какой пассаж, ну ептваю же меть,
Виновен сам, на будущее не хер,
По три недели бабу не иметь.

Нам негр писал, его пример наука,
Коль обосрался стой и не мычи.
Но чтоб не стать как я, подобной сукой,
Хоть на «Мурзилку»на ночь подрочи.

За две последние строфы,
                    Прошу пардону.
Рожден как все,
                    Не сразу стал гандоном.

Евгений Староверов , 06.11.2006

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:38:00

Bei den Präsidentschaftswahlen am 14. März 2004 gewann Putin mit 71 Prozent der Stimmen und ging so in eine zweite Amtszeit. Wiederum warben die staatlichen Medien im Wahlkampf für Putin. Der Wahlablauf selbst war laut den Beobachtern jedoch fair.

Putin im September 2004 zu deutsch-russischen Konsultationen in Hamburg erwartet wurde, sollte ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg verliehen werden. Dutzende Professoren sprachen sich allerdings dagegen aus und eine deutschlandweite Diskussion wurde in Gang gesetzt. Gleichzeitig ereignete sich im nordkaukasischen Beslan ein Geiseldrama, das nun alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Vom Streit um die Ehrendoktorwürde war nun keine Rede mehr; die Konsultationen wurden wegen der erschreckenden Ereignisse im Nordkaukasus abgesagt. Als der Präsident den Besuch in Hamburg am 20. Dezember 2004 nachholte, war von einer Würdigung nicht mehr die Rede.

Am 25. April 2005 sorgte Putin f&uum

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:38:09

Putin im September 2004 zu deutsch-russischen Konsultationen in Hamburg erwartet wurde, sollte ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg verliehen werden. Dutzende Professoren sprachen sich allerdings dagegen aus und eine deutschlandweite Diskussion wurde in Gang gesetzt. Gleichzeitig ereignete sich im nordkaukasischen Beslan ein Geiseldrama, das nun alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Vom Streit um die Ehrendoktorwürde war nun keine Rede mehr; die Konsultationen wurden wegen der erschreckenden Ereignisse im Nordkaukasus abgesagt. Als der Präsident den Besuch in Hamburg am 20. Dezember 2004 nachholte, war von einer Würdigung nicht mehr die Rede.

Am 25. April 2005 sorgte Putin f&uum

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:38:23

Die Ermordung der regierungskritischen Journalistin Anna Politkowskaja am 7. Oktober 2006 durch Unbekannt wurde von westlichen Politikern und Menschenrechtlern zum Anlass genommen, eine scharfe Kritik an Putin zu üben. Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber forderte von Putin, die Pressefreiheit in Rußland zu gewährleisten. In einem offenen Brief ([1]) an Bundeskanzlerin Angela Merkel fragte die russische Journalistin Elena Tregubowa, wie die Ermordung Zufall gewesen sein kann, "wenn Putin vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an die freie Presse und Opposition planmäßig vernichtet (und) konsequent alle unabhängigen oppositionellen Fernsehsender in Russland liquidiert (hat): NTW, TV-6, TW-S."


Siehe auch  [Bearbeiten]Innenpolitik Russlands unter Präsident Putin
Wirtschaftspolitik Russlands
Jukos
Medien in Russland

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АТВ, 06-11-2006 19:38:58

Пацан с длинным ником.

Нимэцька мова рулыть б/п.
Ун зер виссеншафт фершмуццун даз швайнен (это на немецко-албанском).

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:39:37

In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Oberbau erhebt und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewusstseinsformen entsprechen. Die Produktionsweise des materiellen Lebens bedingt den sozialen, politischen und geistigen Lebensprozess überhaupt. Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt.

Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit den Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt hatten. Aus Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben um: Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein. Mit der Veränderung der ökonomischen Grundlage wälzt sich der ganze ungeheure Überbau langsamer oder rascher um. In der Betrachtung solcher Umwälzungen muss man stets unterscheiden zwischen der materiellen, naturwissenschaftlich treu zu konstatierenden Umwälzung in den ökonomischen Produktionsbedingungen und den juristischen, politischen, religiösen, künstlerischen oder philosophischen, kurz, ideologischen Formen, worin sich die Menschen dieses Konflikts bewusst werden und ihn ausfechten.

Sowenig man das, was ein Individuum ist, nach dem beurteilt, was es sich selbst dünkt, ebenso wenig kann man eine solche Umwälzungsepoche aus ihrem Bewusstsein beurteilen, sondern muss vielmehr dies Bewusstsein aus den Widersprüchen des materiellen Lebens, aus dem vorhandenen Konflikt zwischen gesellschaftlichen Produktivkräften und Produktionsverhältnissen erklären.

Eine Gesellschaftsformation geht nie unter, bevor alle Produktivkräfte entwickelt sind, für die sie weit genug ist, und neue höhere Produktionsverhältnisse treten nie an die Stelle, bevor die materiellen Existenzbedingungen derselben im Schoß der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet worden sind. Daher stellt sich die Menschheit immer nur Aufgaben, die sie lösen kann, denn genauer betrachtet wird sich stets finden, dass die Aufgabe selbst nur entspringt, wo die materiellen Bedingungen ihrer Lösung schon vorhanden oder wenigstens im Prozess ihres Werdens begriffen sind. In großen Umrissen können asiatische, antike, feudale und modern bürgerliche Produktionsweisen als progressive Epochen der ökonomischen Gesellschaftsformation bezeichnet werden.

Die bürgerlichen Produktionsverhältnisse sind die letzte antagonistische Form des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, antagonistisch nicht im Sinn von individuellem Antagonismus, sondern eines aus den gesellschaftlichen Lebensbedingungen der Individuen hervorwachsenden Antagonismus, aber die im Schoß der bürgerlichen Gesellschaft sich entwickelnden Produktivkräfte schaffen zugleich die materiellen Bedingungen zur Lösung dieses Antagonismus. Mit dieser Gesellschaftsformation schließt daher die Vorgeschichte

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:40:16

Kampf ist ursprünglicher Sinn und Wesen sowohl der Sexualität als auch der Liebe. 
Auf diese einfache, aber pessimistische Formel läßt sich Jean Paul Sartres Philosophie des erotischen Mit- bzw. Gegeneinanders erst einmal reduzieren. Was wir uns erhoffen, läßt sich nicht realisieren - weder in der geistigen, noch in der körperlichen Dimension der Liebe. Je größer unser Traum von der erotischen und romantischen Erfüllung, desto unausweichlicher scheint das Scheitern. 

Warum gibt Sartre diesen beiden Sphären "Liebe" und "Begehren" in seiner Philosophie so breiten Raum? Zum einen illustrieren sie beispielhaft die beiden Grundhaltungen, die man nach Sartre gegenüber anderen Menschen einnehmen kann: Den Anderen zu verdinglichen (im Begehren) oder mir den Anderen als freies Subjekt anzueignen, ohne dabei seine Freiheit zu zerstören (in der Liebe). Andererseits scheinen Liebe und sexuelles Begehren bevorzugte Methoden, um die Kluft zwischen mir und dem Anderen zu überwinden, um überhaupt ein Gefühl des Verbundenseins entstehen zu lassen. 

Die Konfliktträchtigkeit dieser beiden elemtaren Grundhaltungen - und des menschlichen Miteinanders generell - wird erst bei Betrachtung von Sartres zentralen Thesen verständlicher. Das permanente Konfliktpotential wurzelt nach Sartre darin, daß wir als menschliche Wesen ganz existentiell auf Verbindungen mit Anderen angewiesen sind, dadurch aber gleichzeitig von Unfreiheit und Entfremdung bedroht sind. Die Grundannahme lautet, daß ich allein auf mich gestellt außer Stande wäre, mich selbst zum Gegenstand meines Denkens zu machen und ein Bewußtsein meiner selbst zu entwickeln. Jenes Selbst-Bewußtsein ist es aber, das meine Persönlichkeit, mein Menschsein ausmacht, das eigentlich erst mein "Ich" entstehen läßt. 

Ich existiere als selbstbewußtes Wesen immer nur durch die Augen Anderer: Ein Mensch richtet seinen Blick auf mich und ermöglicht mir dadurch erst, mich selbst zu erfassen und zu beschreiben, weil ich für ihn ein Objekt der Beschreibung und Beurteilung bin. Der Kontakt zu einem Anderen enthüllt mir quasi erst mein eigenes Sein, oder wie Sartre es formuliert: Der Andere besitzt ein Geheimnis (...) dessen, was ich bin. 1 

Damit ist ein elementarer Konflikt bereits vorgezeichnet: Ich muß mich in eine existentielle Abhängigkeit zu Menschen begeben, um eine Erfahrung meiner selbst zu erlangen. Immer und unausweichlich sind es die Eindrücke, Beschreibungen, Bewertungen, Reaktionen Anderer, mit denen ich mir klarmachen kann, wer und wie ich selbst bin, was mein Sein ausmacht. Diese Abhängigkeit darf man sich nicht als bloße Übernahme der Bilder Anderer von mir vorstellen, so als wäre ich nur das, was Andere von mir denken oder halten. Sartre meint auch keinen Opportunismus, der immer nur gefallen will, sondern er sieht die Anderen quasi als Spiegel, den ich brauche, um überhaupt ein Bild von mir zu bekommen. 

Das Spiegelbild bin ich. Insofern bin ich für dieses Bild verantwortlich. Ich kann es allerdings nicht selbst entwerfen. Ich bin unausweichlich der Freiheit des Anderen und seines bewertenden Blickes ausgeliefert. Je näher mir Andere Menschen stehen, desto wichtiger ist mir ihre Beschreibung, desto bedrohlicher erfahre ich aber auch die Abhängigkeit von ihrem Urteil. Ich habe das Gefühl, als hätte der Andere mir mein Sein gestohlen 2, weil er mich durch seinen Blick zu seinem Objekt (und einem Teil seiner Welt) macht, und mich so sehen kann, wie ich es nie könnte. 

Am einfachsten ist dieses Phänomen am eigenen Körper zu erfahren. Ich selbst vermag mich nie so zum Gegenstand der Betrachtung zu machen, wie das andere können. Der Blick des Anderen formt meinen Leib in seiner Nacktheit, läßt ihn entstehen, modelliert ihn, bringt ihn hervor, wie er ist, sieht ihn, wie ich ihn nie sehen werde 3. 

In Sartres Erzählung "Die Kindheit eines Chefs" hat der junge Lucien solange kein Bewußtsein seines körperlich großen Wuchses, bis er von seinen Mitschülern deswegen gehänselt wird: Er dachte, "Ich bin groß." Er schämte sich halb tot: groß, wie Barataud klein war - und die Anderen feixten hinter seinem Rücken. Ihm war, als wäre sein Los damit entschieden: bisher war es ihm natürlich vorgekommen, die Mitschüler von oben anzusehen. Aber jetzt war ihm, als hätte man ihn plötzlich dazu verurteilt, für den Rest seines Lebens groß zu sein. (...) Lucien war verzweifelt. Als seine Mutter ihn ins Bett gebracht hatte, stand er wieder auf und sah sich im Spiegel an: 'Ich bin groß.' Aber er konnte sich noch so lange ansehen, es war nicht zu sehen, er war weder groß noch klein. 4 

Als Ausweg

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:40:45

Im Idealfall ist Sex in Sartres Augen ein zweifaches gegenseitiges Zufleischwerdenlassen, eine Begierdengemeinschaft, die ihren Zauber eben aus dieser Gegenseitigkeit und Ebenbürtigkeit zieht. Doch dieses Ideal siedelt im Unerreichbaren. Sobald man das Ziel vor Augen hat, kippt die Balance. Das sind die beiden Klippen, an denen das erotische Begehren zerschellen muß: Im einen Fall bin ich so in meiner Fleischlichkeit aufgegangen, gebe mich den körperlichen Sensationen ganz hin, verliere dabei den Anderen aber völlig aus dem Blick. Berauscht von der Begierde, achte ich ausschließlich auf mich und sehe im Anderen nur noch den (austauschbaren) Auslöser meiner sexuellen Bewußtseins-Trübung. Im anderen Fall wache ich aus der Trübheit auf, sobald ich den Anderen in diesem Zustand erblicke, ganz Fleisch in meinen Händen. Die Gegenseitigkeit der Fleischwerdung bricht auf. Mein Fleisch wird wieder zum Leib, der bewußt, wie ein Werkzeug einsetzbar ist. Und der Andere wird wieder zum bloßen Objekt, das ich mir anzueignen und zu benutzen versuche. 

Das Begehren, welches uns wie wenig anderes in seine Magie hineinreißt, birgt von Anfang an eine latente Farce in sich. Verliebte sehen sie nicht. An der Liebe Gescheiterte sehen nichts anderes. Irgendwo dazwischen, in dieser erotischen Zwickmühle, liegt der Alltag der Liebe, der seinen Zauber aus der Unmöglichkeit schöpft, die er für möglich halten muß.

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:41:03

Interessant ist Sartres Analyse dessen, was zwischen zwei Begehrenden geschieht. Begierde ist der Fleischwerdungsversuch des Bewußtseins, wurde gesagt. Das Verlockende am Zusammenspiel Zweier ist: Wenn es mir gelingt, einen Anderen zum Mich-Begehrenden zu machen, dann besitze ich mit dessen Körper auch sein Bewußtsein, das Fleisch geworden ist. Die Begierde ist ein Bewußtsein, das sich zu Leib macht, um sich den fremden Leib aneignen zu können. 18 Darin steckt zweierlei: Zum einen setzt diese Aneignung voraus, daß ich selbst von dieser begehrenden Bewußtseinstrübung erfaßt bin. Zum anderen ist es wohl so, daß ich den Anderen auf seine Objektheit reduziere, er wird dadurch aber nicht zu einem bloßen Gegenstand in seiner Körperlichkeit. Ich begehre ja nicht seinen Körper, sondern sein Bewußtsein, seinen Willen, seine Freiheit. Im Begehren verfängt sich die Freiheit in seinem Fleisch, ist zeitweise darin geronnen. Und eben diese in einem Gegenstand geronnene Freiheit, kann ich nun berühren, anfassen, in Besitz nehmen

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:41:18

Dabei ist von Bedeutung, was Sartre mit "Fleisch" meint, denn er unterscheidet dieses deutlich vom "Leib": In der Welt der Begierde hat der Leib die Möglichkeit, in ganz anderer Weise als sonst zu existieren. Er entkommt der Instrumentalisierung, ist nicht mehr bloßes Werkzeug, mit dessen Hilfe sich unser Bewußtsein die Welt verfügbar macht, sondern wird zu Fleisch, das in seiner umfassenden Sinnlichkeit die Distanz zur Umwelt überwinden kann. Das Bewußtsein versinkt in einem Leib, der in der Welt versinkt, in ihr aufgeht, und streift damit das Ideal eines Inmitten-der-Welt-Seins. 

Was ist mit dieser abstrakten Formulierung gemeint? Horkheimer und Adorno sehen in der Menschwerdung immer auch eine Spaltung von Ich und Welt, von Subjekt und Objekt. Dadurch, daß ich "Ich" zu sagen, fühlen und denken vermag, führe ich eine Demarkationslinie zwischen mir und der Welt ein. Die frühere Einheit von Mensch und Natur zerfällt in dem Maße, als Menschen ein Bewußtsein von sich selbst entwickeln. Bezahlt wird dieses Bewußtsein mit Heimatlosigkeit, mit Einsamkeit - zumindest prinzipieller Einsamkeit. Denn ein allumfassendes Einssein mit der Welt (und den Anderen) ist nicht mehr möglich. Unser Leib ist dieser Theorie nach ein Zwischending. Einerseits erinnert er uns permanent an die tierisch-pflanzliche (natürliche) Welt, weil er ihr zuzugehören scheint. Andererseits ist er aber in vielen Bereichen unserem Geist unterworfen; Sklave, Werkzeug unseres Willens.

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:42:01

Eine Aussage, die hinter den Lehren des Don Juan (also hinter Castanedas Werken) steht, lautet: Der Mensch und die Welt, die ihn umgibt, ist das größte Mysterium, und nur wer den Weg des Herzens ähnliches erreichen möchte wie der Zen-Buddhismus, bspw. das Anhalten des Inneren  Bewusstheit und Wahrnehmung  [Bearbeiten]Das Prinzip des Montagepunktes (Orig. Assemblage Point) bildet den zentralsten von allen Aspekten der Lehre Don Juans. Der Beschreibung der Zauberer nach leben alle Lebewesen in einer Energieblase, einem "Kokon", dieser umgibt uns Menschen und stellt die Begrenzung unseres Wesen dar. In diesem "Kokon" befindet sich eine halbe Armeslänge hinter den Schulterblättern der sogenannte "Montagepunkt", dieser hat die Größe eines Tennisballs. Das Universum besteht

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АТВ, 06-11-2006 19:42:14

Блядь.
Шпигель, Дойче варум нихт, Берлинер цайтунг.

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:43:31

Die ersten Bücher Castanedas wurden anfangs als wissenschaftliche Feldstudien über mittelamerikanischen Schamanismus betrachtet, jedoch findet diese Annahme heute keinen Rückhalt mehr in der Ethnologie, sondern wird als peinliche Blamage für die ganze Disziplin angesehen.

Die Bücher von Carlos Castaneda sind voller suggestiver Kraft. Sie schildern im autobiographischen und anthropologisch-wissenschaftlichen Stil die persönlichen Aufzeichnungen einer Suche nach der befreiten Wahrnehmung die den Menschen seinem Erbe zugänglich macht, welches die Wahrnehmung einer Welt möglich macht, die uns durch unsere ständige Selbstbetrachtung und Verstrickung in unser Ego, verschlossen bleibt. Sie sind u. a. gespickt mit Geschichten über Magie, Zauberei und außerkörperlichen Wahrnehmungen.

Castanedas Werke ausschließlich mit Drogenerfahrungen zu verknüpfen wäre reichlich verfehlt. In der Reise nach Ixtlan bspw. thematisiert er Bewusstseinserweiterung und die Erfahrung zusätzlicher Welten, ohne dass Drogen als Hilfsmittel im Gebrauch wären, ja er weist später im Interview mit Graciela Corvalan ("Der Weg des Tolteken", FTV) ausdrücklich darauf hin, dass der eigentlich angestrebte Lernprozess kein Lernprozess durch Drogen sei, sondern Drogen ein zwar probates aber eher sehr selten verwendetes, weil für die Gesundheit gefährliches Mittel sind ("...seither ist die Leber beim Teufel").

Castaneda verwendete in seinen ersten beiden Büchern den wissenschaftlichen Zugang sowie Sprache und Codes die in der damaligen Anthropologie üblich waren. Seine ersten drei Bücher sind im University Press-Verlag der UCLA erschienen und brachten ihm nicht zuletzt den Doktortitel. Castanedas Berichte wurden anfangs in den Fachkreisen ernst genommen, z. B. Walter Goldschmidt, ein international etablierter Anthropologieprofessor der UCLA hatte ein enthusiastisches Vorwort zu Reise nach Ixtlan geschrieben.

Jedoch schon bald rührten sich aus den anthropologischen Kreisen ernsthafte Zweifel, Castanedas Schilderungen hatten nämlich wenig mit der gelebten spirituellen Tradition der Yaqui-Indigenen gemeinsam. Eine Reihe von Widersprüchen häufte sich, z. B. über die verwendeten psychotropen Substanzen, die in der Wüstengegend gar nicht vorkommen. Castaneda lieferte den Kritikern keine entsprechenden Beweise, die seine Feldforschungen in der Sonora-Wüste bestätigten, dies tat er allerdings auch deshalb nicht da Don Juan sein Lehrmeister ihm Verboten hat über seinen Aufenthaltsort zu schreiben, die Folge einer Bekanntgabe des genauen Ortes der Ereignisse wäre doch eine Heimsuchung dieses Gebietes geworden. Ausgehend von Castanedas Sicht war ein Beweis für die wissenschaftliche Welt auch nicht mehr nötig da er sich bereits auf einen anderen Weg begab.

Castaneda hat mit seinen Büchern offensichtlich eine Lücke im spirituellem Hunger des Westens ausgefüllt. Über 10 Millionen Exemplare wurden weltweit in mehreren Sprachen verkauft (und sie verkaufen sich noch immer gut!). Er schöpfte Hoffnung für all jene, die das Vertrauen in die moderne westliche Gesellschaft verloren haben und wie ein Prophet versprach er die Führung zur inneren Spiritualität und zur wahren Erfüllung. Der alte Schamane hatte ihm den Weg gewiesen: gemeint ist Don Juan Matus, sein Lehrmeister, der verschlüsselte Antworten auf Castanedas naive Fragen gibt. Der Leser baut automatisch eine innige Empathie zum dummen und unreifem Zauberlehrling (wie Castaneda sich selbst darstellt). Der Leser reift gemeinsam mit dem Autor/Lehrling, denn jedes Buch verspricht neue Offenbarungen zu gewährleisten.

In gewisser Weise brach der Mythos Castaneda 1998 mit seinem Tod zusammen. Die genaueren Umstände um seinen Tod sind wenig bekannt. Er soll an Krebs gestorben sein. Dies entsprach nicht dem Kult des Naguals (wie er sich selbst nannte), der versprochen hatte, mit Dem Feuer von Innen zu verbrennen, womit eine spezielle Technik des bewussten Übergangs in den Tod gemeint war. Es ist möglich, dass Castaneda an der ihm gestellten Aufgabe die "absolute Freiheit" zu erreichen, scheiterte, allerdings könnte es auch sein, dass selbst sein Tod wieder nur inszeniert war. Castaneda wurden damals magische und übermenschliche Fähigkeiten zugesprochen, obwohl er niemals irgendwelche Demonstration seiner Kräfte machte, was allerdings auch dem Ziel eines "Kriegers" zuwiderlaufen würde, denn dieser muss seine Kraft auf das letztendliche Ziel der "absoluten Freiheit" konzentrieren und nicht auf Angebereien in der Öffentlichkeit.

Das Internetzeitalter wurde dem Castaneda- und Tensegrity-Kult schließlich zum Verhängnis. Bereits in dem darauffolgendem Jahr 1999 verbreiteten sich im Web blitzartig mehrere Enthüllungen

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:43:54

Die für den Philosophen grundlegende erkenntniskritische Frage nach dem Verhältnis von Denken und Sein, ist für den Naturwissenschaftler die Frage nach der Rolle des Beobachters, die für die Differenz von Sein und Schein verantwortlich ist. Ohne die Abklärung dieser Frage muß offen bleiben, wieweit philosophische und naturwissenschaftliche Aussagen ernst genommen werden können. Wer in der Wissenschaft nur seinen im Alltag mehr oder weniger bewährten Sicht- und Sprechweisen folgt, ohne sich um Aufklärung zu bemühen, inwieweit sie dem Objekt seiner Forschung angemessen sind, verfehlt das Ethos der Wissenschaft. Sich einfach darauf zu verlassen, daß die Dinge schon so sein werden, wie sie uns erscheinen, was man den naiven Realismus nennt, läßt jene erhöhte Sorgfaltspflicht vermissen, die von einem Wissenschaftler verlangt werden muß, damit wirkliches Wissen gewonnen werden kann. Denn was wird allein schon dadurch an neuen Eigenschaften in die Welt gesetzt, daß Lebewesen über ein vergleichendes Gedächtnis verfügen! Ohne das vergleichende Gedächtnis gäbe es z. B. nichts, was man Ortsveränderung oder Zeit nennen könnte! Der Ort einer Sache ist etwas, was ihr vom Beobachter dazugegeben wird, weil er, zu seiner Sicherheit, alle Dinge seines Gesichtsfelds unwillkürlich miteinander in Beziehung setzt um ihr zukünftiges Verhalten voraussehen zu können. Und wenn er sie nacheinander an unterschiedlichen Orten sieht, nennt er sie "bewegt", ganz gleich was die Ursache der Ortsveränderung einer von ihm ins Auge gefaßten Sache ist: ob sie - aus eigener Muskel- oder Motorkraft sich tatsächlich bewegend - den Ort ihres Aufenthalts wechselt oder ob sich nur eine vom Beobachter hergestellte Relation ändert, während wir an der beobachteten Sache nichts finden können, woran sie sich in beiden Zuständen unterscheidet. Und wenn der Beobachter, wiederum dank seines Gedächtnisses, seine Erlebnisse nach "früher", "später" und "jetzt" ordnet, gewinnt er den Begriff der Zeit. Der Wissenschaftsphilosoph Rudolf Carnap erwähnt in seiner Biographie "Mein Weg in di

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:44:42

Doch da ist neben Parmenides noch jemand, dessen Spur in allen Teilen der WEGE DES DENKENS zu finden ist: Laotse, ein in China lebender Zeitgenosse des Parmenides in der Achsenzeit (nach Jaspers), in der menschliches Verstehen sich selbst zum Gegenstand wurde, wodurch die Weisheit einen Sprung nach vorne machte. Immer wenn ich zu äußerster Klarheit gekommen bin, fügt sich ein Ausspruch von ihm ganz zwanglos an oder ich formuliere unwillkürlich gleich selbst in seinem Stil. Die gleich auf der Startseite stehenden "Felder des Denkens" dürften in Inhalt und Form ganz in seinem Sinne sein. Meine umfangreiche Auseinandersetzung mit dem Denken der Physiker zeigt, daß sie in ihrer Mehrheit selbstkritische Überlegungen immer noch trotzig ablehnen, auch da, wo sie ihnen hilfreich waren, wie bei der Begründung der Quantenmechanik, statt endlich die Chance zu mehr Objektivität ergreifen zu wollen. So hat die Weisheit der Achsenzeit mit ihrem "Erkenne dich selbst!" es in der "harten" Wissenschaft immer noch schwer, angenommen zu werden, wird doch eine eigenständige Rolle des Geistigen - die es eben erforderlich macht, Sein und Schein zu unterscheiden - von ihr grundsätzlich geleugnet (s. aber H. Reichenbach in Text II/10 "Die Subjektivität meistern"). Dazu hier ein zeitlos gültiger Kommentar Laotses, sein "dreiunddreißigster Spruch" (nach Carl Dallago):

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:45:03

Andere erkennen ist klug,
sich selber erkennen ist weise;
Andere lenken ist Macht,
sich selber lenken ist Erleuchtung;
Sich selber durchdringen ist Kraft,
sich selber aufgeben ist Reichtum;
Nichts Zeitliches festhalten ist Ewigkeit,
nicht vergehen mit dem Tode ist Unsterblichkeit

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:46:17

Alle OT Projekte seit 1967 führen zu diesem speziellen Spiel genannt die Neue Zivilisation. Alles läßt sich darunter zusammenfassen. Alles, was wir auf diesem Planeten tun, paßt zu diesem Spiel genannt die Neue Zivilisation. Ich möchte sie Euch vorstellen, sie ist nicht sehr lang.

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:47:19

Der Mensch lebt.
Er lebt in einer Welt, die er mit seinen Sinnen erfasst,
tagsüber.
Und nachts?
Nachts ist sein Bewusstsein anders.
Der Mensch lebt in seinen Träumen.
Er wird zum Träumer,
er ist ein Träumer.
Was ist das für eine Welt, die vom Bewusstsein abhängig ist?
Der Mensch lebt zweifach in ihr:
bei Licht spürt er Schmerzen,
bei Dunkelheit verzerrt er Schmerzen.
Und wer sagt mir, was wirklicher ist:
Licht oder Dunkelheit?
Wer sagt mir, was die Welt ist:
Realität oder Traum?
Wer kann mir den Vergleichspunkt angeben?
Die Realität sei wirklich, weil sie länger dauere.
Aber was sagt schon die Dauer aus!
Weiß der Träumer, wie lange er träumt?
Vermag er das nicht erst nach dem Erwachen zu wissen?
Und der Mensch,
weiß er, wie schnell die Zeit vergeht,
wenn er feiert oder wenn er sich langweilt?
Die Realität ist in der Zeit nicht fassbar.
Ich weiß nicht, was die Welt ist:
Realität oder Traum.
Der Physiker erforscht die Realität
und kann ihr Wesen doch nicht fassen.
Der Laie meint die Realität zu erfahren
und kann sie doch nicht fassen.
Der Träumer weiß nicht,
was Realität bedeutet,
sein Bewusstsein ist anders.
Der Mensch und der Träumer können identisch sein.
Wenn sie zwei Bewusstseinsebenen haben,
die gleiche Realität erfassen,
kein Bewusstseinsbezugssystem haben,
dann wissen sie nicht, was wirklicher ist:
Realitäts- oder Traumwelt.
Der Mensch weiß zwar, daß er geträumt hat
und was er erlebt hat,
aber er misst den Traum nach der Realität.
Der Traum hingegen misst sich nicht nach der Realität.
Er lässt die Welt handeln ohne Logik, System, Schema, Kausalität.
Das eine Bewusstsein der Welt ist Kausalität.
Das andere Bewusstsein (in der Nacht) ist Flüchtigkeit
Wenn das reale Bewusstsein beide Bewusstseinsebenen bei Tag anwendet,
(wobei das kausale Bewusstsein eine größere Rolle spielt,
bei Nacht ist es umgekehrt)
Welches Bewusstsein ist dann richtig?
das kausale oder das flüchtige ?
Und keiner sagt mir, was wirklicher ist.
Vielleicht ist die flüchtige Erfahrung wirklicher.
Vielleicht gibt es gar keine Kausalität:
Sie sei ein Produkt des menschlichen Bewusstseins,
das zwei Ereignisse aus vielen herausgreift.
Wenn "das" geschieht,
bewirkt das "jenes".
So ist die Kausalität.
Welches Bewusstsein ist richtig -
das kausale oder das flüchtige ?
Keiner gibt mir Antwort!

Wenn der Mensch träumt,
er sei kein Mensch,
so ist er kein Mensch.
Wenn der Kein-Mensch träumt,
er sei ein Mensch,
so ist er ein Mensch.

Aber keiner kann ihnen sagen, ob er "richtig" träumt -
denn er selbst weiß ja nicht, daß er ueberhaupt träumt!
Wenn er erwacht, meint er, geträumt zu haben.
Aber wenn das kausale Bewusstsein auch ein Traum ist,
dann ist das flüchtige Bewusstsein die Realität.
Warum empfindet der Mensch das kausale Bewusstsein als Last ?
Weil es die Einschränkung seiner Freiheit darstellt.
So gesehen ist die kausale Welt freiheitslos.
Wenn man vom Standpunkt der kausalen Welt
die mögliche flüchtige Bewusstsein anschaut,
und gefühlsmäßig gewillt ist, es zu erstreben,
kann man sie nur als  h ö h e r e  Realität ansehen.
Wenn die Natur dieses Freiheitsgefühl geschaffen hat,
so muss es in ihr sei.
Wenn es in der Natur ist,
so muss es in der Welt sein,
Wenn es in der Welt ist,
so muss es in der Realität sein.
Wer die Realität sucht,

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капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ, 06-11-2006 19:47:45

Es wird von uns die These vertreten, dass die Kultur eigentlich die Summe der geistigen Errungenschaften einer Zeit oder eines Volkes ist, bezogen auf die Bereiche von Musik, Kunst, Literatur, Wissenschaft usw., die auch Moral, Glaube, Sitte, Brauch, Gewohnheiten und Verhaltensformen einschließt, welche der Mensch im Prozess der Sozialisation erwirbt. Kultur ist also nicht etwas, was von Natur aus gegeben ist, sondern vielmehr das, was durch das Leben in der sprachkulturellen Gemeinschaft erworben wird.

Kultur muss eigentlich mit zum Wesen des Menschen gehören, sie ist ein Potential, das zum Menschen gehört, doch die jeweiligen Aktualisierungen dieses Potentials sind von Gruppe zu Gruppe und von Zeitperiode zu Zeitperiode verschieden. Kultur tritt dem Menschen nicht in einer einheitlichen Ausgestaltung gegenüber, weil jede menschliche Gesellschaft im Verlauf ihrer Geschichte ihre besonderen kulturellen Gestaltungen hervorbringt. Die menschliche Kultur hat sowohl ihre Einheit, als auch ihre Vielfalt.

In der Verkoppelung von Einheit und Vielfalt der menschlichen Kultur wird sowohl die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen, als auch die Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen widergespiegelt.

Zur Illustration dieser These ist zuerst das Problem der Einheit der Kultur zu verfolgen, auf das - wie bekannt ist - unter anderem drei Schulrichtungen wie Diffusionismus, Funktionalismus und Strukturalismus eine Antwort zu geben versucht haben.

Eine Diskussion über diese, so auch über andere Schulrichtungen gehört nicht in den Aufgabenbereich der vorliegenden Arbeit, im Rahmen derer versucht wird, das Verbindende der Einheit und der Vielfalt menschlicher Kultur zu entdecken.

Von den meisten Forschern wurde unterstrichen, dass sämtlichen sozialen und kulturellen Hervorbringungen der Menschheit ähnliche Strukturprinzipien zugrunde liegen, die nicht von den sozialen Beziehungen, sondern von der Organisation des menschlichen Gehirns abhängig sind, die jene Matrix liefert, mittels derer Strukturen sich selbst erzeugen.

Unsere Untersuchungen der Wechselwirkung von Denken, Bewusstsein, Sprache und Kultur (Fessenko 1999, 2002) ermöglichen es zusammenzufassen, dass im menschlichen Bewusstsein konzeptuelle und sprachliche Ebenen zu unterscheiden sind.

Mittels verbaler Zeichen wird vom Individuum ein Umweltfragment in sein Bewusstsein integriert, wo es durch sein konzeptuelles System verarbeitet wird. Das konzeptuelle System dient auch als eine ständige Kontextbedingung für den Gebrauch und das Verstehen der sprachlichen Zeichen, d.h. im Sprachsystem kann nichts anderes verbalisiert werden, als das, was auch im individuellen konzeptuellen System vorhanden ist. In jede ethnische Sprache wird deswegen eine bestimmte (für dieses Sozium typische) Konzeptualisierungsweise eingegliedert, die durch Umfeldwissen und soziokulturelle Hintergrundkenntnisse bedingt ist. Die Sprache ist sozusagen die Realität des Gedankens.

Zwischen der konzeptuellen und der sprachlichen Ebene funktioniert eine diffuse mental-linguale Ebene, die eigentlich die mentalen Einheiten in verbale (non-verbale) Zeichen transkodiert, d.h. ein sogenannter "mental-lingualer Translator", den wir als "Transform - Code" bezeichnen.

In diesem Zusammenhang ist an den Begriff der "inneren Sprache" zu erinnern, der zuerst vom russischen Literaturwissenschaftler Boris Eichenbaum und dem Prager Linguistischen Kreis eingeführt wurde. Die "innere Sprache" vermittelt zwischen dem Text und dem Subjekt, zwischen Sprache und Psyche und ist essentiell in allen Verstehens- und Kommunikationsprozessen.

L. S. Wygotskij kombinierte die bekannten Theorien miteinander und postulierte, dass die "innere Sprache" zwischen Gedanken und äußerer Sprache vermittelnd das Medium des sprachlichen Denkens bildet: "Sie ist dynamisch, inkonstant und fluktuierend und erscheint zwischen den geformteren und stabileren extremen Polen des sprachlichen Denkens - zwischen dem Wort und dem Gedanken" (Wygotskij 1974: 350). Relevant für unsere Untersuchung ist Wygotskijs Unterscheidung zwischen einer lexikalisch fixierten Bedeutung (Denotation) eines Wortes und seinem umfassenden Sinn mit der Dominanz des Sinns: "Der Sinn eines Wortes ist [...] die Gesamtheit aller psychologischen Fakten, die das Wort in unserem Bewusstsein erzeugt, der Sinn des Wortes ist also ein dynamisches, fließendes und kompliziertes Gebilde mit mehreren Bereichen verschiedener Stabilität. [...] In der inneren Sprache [...] saugt das Wort gleichsam den Sinn der vorhergehenden und der folgenden Wörter in sich auf und erweitert seinen Bedeutungsumfang fast ins Grenzenlose. In der inneren Sprache ist das Wort viel stärker mit Sinn geladen als in der äußeren" (ibid: 343, 347).

Den meisten Sprachträgern ist ein Teil der Assoziationen, die den Sinn eines Wortes ausmachen, gemeinsam, und

56

Татарин, 06-11-2006 19:49:33

афтар  пеши исчо  вишь как тут пробивает сразу

57

Ворошиловский стрелок, 06-11-2006 19:53:30

И снова ночь, расхристанною шлюхой,
Ночник в полнити, тени ана стене.
Отсчет часов, таинственно и глухо,
И сбитый ворох потных простыней.(с)

Ебёмся скоро вот уже полночи,
Соседи ахуели все давно,
Я в ауте,а хуй ещё рабочий,
Хоть это в общем-то не так уж и чуднО,

Кровать скрипит в последнем издыханьи,
И кажется,что нету больше сил,
Кому нужны все эти трепыханья?
Зачем тебя я в гости пригласил?

Ты кончила уже наверно раз пятнадцать,
А я скончаюсь видимо сейчас,
Мне тридцать пять,тебе лишь восемнадцать,
Нарвался я на вас как на фугас,

Шас кончу,и пошлю тебя я нахуй,
Ебать тебя я больше не хочу,
Теперь надолго уподоблюсь я монаху...
А лучше-на "Мурзилку" подрочу.

58

Евгений Староверов, 06-11-2006 19:53:58

Я не понял из тов. капитана из ПТУ.
Там кто кого выебал?
Шопенгауэр Политковскую или наоборот

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Zzmey, 06-11-2006 20:10:35

Досагласовывать заебся я канкретно
Пака сей слог высокий дачетал
Набухли жылы на башке маей заметно
А хуй как слеццтвее ни на мекрон нифстал

60

Zzmey, 06-11-2006 20:12:57

Нигхт капетулирэн!!!!

61

Таварисч Майор, 06-11-2006 20:19:18

прочел я стих и тутже стих

62

Zzmey, 06-11-2006 20:31:48

В единении спелых грудей
В поцелуях раздвинутых бедер
В полусмерти от страсти морей
Ты качалась на красном уроде

63

Zzmey, 06-11-2006 20:32:17

Двойни серны разбухшая стать
Губ сухих прикасанья к залупе
Бедра падая, будут взлетать
Раскаленно вибрируя вкупе

64

Zzmey, 06-11-2006 20:32:54

Не могу, хлад истомы скользящей
Мне разгладил усталые жилки
Ничего нет приятней и слаще
Чем любимый памятый "Мурзилка"
(Унисэкс биз ушэй, видимо кот-мутант, гыы)

65

Евгений Староверов, 06-11-2006 21:03:13

Эх Zzmey, не занимать тебе беспечности,
Не искушай судьбу,не дайся стебу.
И кстати вспомни символ бесконечности,
Змея.Увы.Кусающая жопу.
Сп.за камент.

66

НБ, 06-11-2006 21:32:20

Вулкан, уже пистон в катором,
Страпона мощщного давно просил.
И наконец нашлась. Она! С задором
В вулкан воткнула со всех сил!

Извергло жерло, заиграло
Извергнутое столбиком блестя
За ней закрыв, открыл ебало
Мурзилку пятый разъ за день прочтя

Ехидным смехом хахатал он:
"Типерь и я почти Удав-поэт!"
"Запомни здезь блять не пристало
Просить прощенья за свой бред!"


хихи

67

© Университет Дружбы Народов имени "Потри свою Л, 06-11-2006 21:39:06

тебе твердят что пишешь ты как шлюха
зажав грудями чувственный сосок
твое либидо к знаньям ритма глухо
наполни рот и сделай секс-глоток
ты мнишь себя той похотливой сукой
теченье у которой длиться круглый год
твой низ наполнен рифмы, говно-мукой
в ехидном смехе замер искаженный рот..

68

Zzmey, 06-11-2006 21:41:47

Чуваг, ты риальна крут, чйорнай магеей гат увлекаишся нах

69

ЛИТЕРАТУРОВЕД, 06-11-2006 21:43:49

женя, а это даже очень литература (местами)

знаток немецкого - шайзе

70

Евгений Староверов, 06-11-2006 21:56:41

Университету им. и тд.
Народов друг, сын университета,
Сдесь алгеброй гармонью не ебай.
Наполни рот, возьми свои куплеты,
Потри свою Лумумбу, и бай-бай.

71

дикий бетман, 06-11-2006 22:06:25

требую перевод с немецково,срочно,блять

72

УШЕЛЕТС ( сиамский брат сестёр Кривошляповых ), 06-11-2006 22:16:17

чо туд?

73

ПОЛУславянский шкаф, 06-11-2006 22:27:10

И снова он, Евгений Староверов,
Ни на минуту музу не предал.
Расталкивая лОктями старперов,
Он мчится на высокий пьедестал.

Твое упорство, Жень, вполне почетно,
Растешь ты не по дням, а по часам.
Пиши еще, поверь, насрем мы плотно,
Но это блядство выбрал ведь ты сам.


Зачот, короче.

74

Ванклоперд, 06-11-2006 22:54:00

Я разгадал тебя Евгений Староверов!
Ты прокололся! Где? Подумай сам!
И привести могу немало я примеров
Что ты на самом деле ПЕТРОСЯН!
C таким стихом не попадешь в нетленку
Идика лучше трахай Степаненку...

75

Ацкая пелоткА, 06-11-2006 23:18:57

Ух, заипца стихи....Аффтар - Человек...а капетан круто завернул..может перевод запостишь?

76

Евгений Староверов, 06-11-2006 23:42:46

Товарищ капитан из ПТУ.
Ваш Португальский ссука не пойму.
Хоть по татарски(есть такой народ)
ТАТАРЕН нам потом переведет.

77

Ёжа Медвежатин, 07-11-2006 00:04:44

Из вышепрачитанаго понял тока што у аффтара преждевременная эякуляцыя.
Жека, завязывай с Мурзилкой.

78

Ворошиловский стрелок, 07-11-2006 00:27:37

07-11-2006 00:04:44  Ёжа Медвежатин  [77]

Из вышепрачитанаго понял тока што у аффтара преждевременная эякуляцыя.
Жека, завязывай с Мурзилкой.(с)

Кстати да,афтар.Лечи простатит.

79

Девочка ниоткуда, 07-11-2006 10:56:20

А ведь неплохо, блин! Особенно - первые пять строф...

80

Сярожка, 07-11-2006 11:00:25

неплоха.
но местаме излишне витиевато высрал.
смысл теряиццо.
на будущее:
сри прямой калдэшыной.

81

комрад Редис, 07-11-2006 12:30:32

капетан каманды знатаков 3его урюпинского ПТУ  - йобанный пидармот

82

Яна Барса, 07-11-2006 15:15:05

Какой-то солидный хуятор с  толстым опытом маеца хуйнёй.
Для тебя, афтырь, столбик сырой слишком. Планочку-то подними свою саатвецтвена умению. А то, стоит вяловато, хоть и вспотел.
Да, и, эттаа.., а где твой регённый ничок можно увидеть?

83

Еблантий Косорыленко, 07-11-2006 16:29:15

07-11-2006 15:15:05  Сестры Кривашляповы 

А, прастите за нискромный вапроз: Чем вызван важ энтирез к эрегированному смычку афтара?

84

Яна Барса, 07-11-2006 18:04:02

07-11-2006 16:29:15  Еблантий Косорыленко 

Где Вы, милейший, увидели про смычок в нашем вопросе?
Мы, ваще-то про стихи говорили, ёбаный, ты, клон.

85

ВЛАДИМИР ВЛУПЕРДЯЕВ, 07-11-2006 18:15:01

В метафоррах повторяешса, следи...

86

© Университет Дружбы Народов имени "Потри свою Л, 08-11-2006 06:20:12

07-11-2006 18:04:02  Сестры Кривашляповы
Еблантий-это Сотона на 110%

87

Kexx, 10-11-2006 19:58:25

а помоему БЛЕСТЯЩЩЕ
и ниибёрд

страница:
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все камментарии

ты должен быть залoгинен чтобы хуйярить камменты !


«Демонскими стараниями они добавили российскому президенту пятнадцать сантиметров роста и столько же в плечах, наградили госсекретаря США бессмертными лобковыми вшами, отправили всем африканским детям сытный ужин из четырёх блюд, вырастили мужской половой член певице Земфире и повысили среднюю урожайность свёклы до трёхсот центнеров с гектара.»

«- Я плохая комсомолка, накажи меня, товарищ Чкалов! – закрутила ледащим задом комсомолка Фира. - Накажи меня! Накажи!
«Как её наказать, ремнём? Пинка дать?» - поразился получивший эротическое воспитание на созерцании ядрёных физкультурниц и потому неискушённый во взаимоотношениях полов Петренко. »

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